NEGELE Strömungswächter

Strömungswächter werden in einer Vielzahl von Prozessen eingesetzt und dienen unter anderem als Trockenlaufschutz für Pumpen oder zur Überwachung von Kühlkreisläufen. In diesen Anwendungen ist für die sichere Überwachung von Grenzwerten vor allem ein hohes Maß an Reproduzierbarkeit gefragt.

NEGELE bietet mit dem Ultraschall Strömungswächter FWS/FWA und dem kalorimetrischen Strömungswächter FKS gleich zwei Messprinzipien zur sicheren und kostengünstigen Überwachung ihrer Prozesse an.

Ultraschall Strömungswächter

  • Einsetzbar für alle Medien ab 1 NTU Trübung und Partikeldurchmesser > 50µm (z.B. Leitungswasser, Milch, CIP-Medien, etc.)
  • Absolut unabhängig von Temperaturänderungen, daher ideal für CIP-Anwendungen!
  • Extrem schnelle Ansprechzeit < 1 s
  • Messung bis 140°C
  • Schaltausgang oder Analogausgang

Kalorimetrischer Strömungswächter

  • Einsetzbar für alle wässrigen, nicht ölhaltigen Medien.
  • Auch hochreine bzw. ultrafiltrierte Flüssigkeiten sind erfassbar.
  • Integrierter Sensorschutz gegen Übertemperatur
  • Reaktionszeit ca. 5 s
  • Messung bis 100°C
  • Schaltausgang
Der Strömungswächter FWS/FWA arbeitet nach dem Ultraschall-Doppler Prinzip. Bei diesem Messverfahren wird ein Ultraschallsignal zyklisch gegen die Strömungsrichtung in das Medium gesendet. Dieses Signal wird durch vorbeiströmende Partikel im Medium reflektiert und vom Strömungswächter empfangen. Durch die Relativbewegung des vorbeiströmenden Mediums ändert sich die Frequenz des reflektierten Signals (Doppler-Effekt). Die gemessene Frequenzänderung ist hierbei ein Maß für die Strömungsgeschwindigkeit des Mediums. Der Strömungswächter FKS arbeitet nach dem kalorimetrischen Messprinzip. Dieses Verfahren nutzt den physikalischen Effekt, dass ein strömendes Medium Wärmeenergie aufnimmt und abtransportiert. In der Sensorspitze des kalorimetrischen Strömungswächters ist ein Temperatursensor mit integriertem Heizwiderstand untergebracht. Dieser Heizwiderstand wird von der integrierten Auswerteelektronik zyklisch ein- und ausgeschaltet und erzeugt im Bereich der Sensorspitze eine lokale Temperaturerhöhung im Medium. Bei ausgeschaltetem Heizwiderstand wird der Sensorspitze durch das vorbeiströmende Medium Energie entzogen. Diese Temperaturänderung wird durch den Temperatursensor erfasst und ist ein Maß für die Strömungsgeschwindigkeit des Mediums.

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