Duo für Durchfluss Zur Durchflussüberwachung bietet die Firma Negele nun zwei Durchflusswächter an, die mit unterschiedlichen Messprinzipien arbeiten und somit unterschiedliche Applikationen und Anforderungen abdecken. Beide Geräte sind hinsichtlich des elektrischen sowie des Prozessanschlusses identisch, können also ohne Auwand gegeneinander getauscht werden. Das fws-141, welches mit dem Ultraschall-Dopplerprinzip funktioniert, benötigt messprinzipbedingt zwar eine geringe Anzahl von Partikeln im Medium, liefert dann jedoch ohne jede Zeitverzögerung ein Signal. Geeignete Medien sind Trinkwasser, Säfte, Milch, Öl und natürlich CIP-Medien. Nicht erfassbar sind Flüssigkeiten, die einen Filter passiert haben. Eine Messung bis 140°C, auch als Dauertemperatur, ist problemlos möglich, Temperaturschocks haben keinen Einfluss auf das Messergebnis. Das fks-141 arbeitet nach dem relativ bekannten kalorimetrischen Prinzip, hat aber aufgrund seiner neuartigen Konstruktion einige entscheidende Vorteile zu bieten. Da der Sensor nur mit einem Temperaturfühler mit gepulster Heizung auskommt, verbessert sich die Ansprechzeit beträchtlich. Zwei Messbereiche bis 1,5m/s und bis 3m/s können eingestellt werden. Bei Mediumstemperaturen über 100°C schützt sich das Gerät vor Selbstzerstörung, indem es automatisch in den Stand-By-Modus geschaltet wird. Beide Geräte liefern bei Über- bzw. Unterschreiten eines einstellbaren Grenzwertes ein Schaltsignal. Sie sind aber auch mit einem Analogausgang 4-20mA lieferbar. So lassen sich überall dort, wo lediglich ein Trend der Strömungsgeschwindigkeit erkannt werden muss, die üblicherweise verwendeten magnetisch-induktiven Aufnehmer äußerst kostengünstig ersetzen.